Praxis Markus Dörrer

                                Heilpraktiker für Psychotherapie

Sexualtherapie


43% der Frauen und 35% der Männer geben an, entweder mit ihrem Sexleben unzufrieden zu sein, oder

eine sexuelle Störung zu haben. Diese Zahlen zeigen, dass Probleme in der Sexualität keine Seltenheit sind. Nur wie kommt es dazu?


Die Suche nach der Ursache sexueller Probleme kann sich über viele Bereiche erstrecken wie z.B.


  • psychische Störungen
  • negative Erfahrungen
  • sexuell bezogene Traumata
  • Beziehungsprobleme
  • Gesellschaftliche Erwartungen
  • Soziale Normen
  • Somatische (körperlich bedingte) Ursachen


Nicht selten sind mehrere Faktoren bei der Entstehung sexueller Störungen beteiligt. Einen zentralen

Platz nimmt dabei das Gehirn ein, da es das größte und zugleich empfindlichste Sexualorgan des

Menschen ist. Daher gilt der Grundsatz


"Sex entsteht immer zuerst im Gehirn".


Mit Hilfe einer Sexualtherapie werden Sie erkennen, dass die Psyche und der Körper untrennbar

miteinander verbunden sind. Speziell in Liebe und Sexualität ist dieses Zusammenspiel von zentralster

Bedeutung.

Durch praktische Übungen (verhaltenstherapeutisch) überwindet man also nicht nur psychische

Hemmschwellen und Barrieren, sondern erkennt auch Fortschritte und Entwicklung an sich und der evtl.

bestehenden Beziehung.


"Nur wer seinen Körper kennt und versteht, kann ihn beim Sex auch wirklich erleben."



"Wenig / viel / schlechter / „anderer“ Sex – das liegt mir doch in den Genen,

das war bei uns in der Familie schon immer so! "


Diese Aussage wird sehr oft getroffen und ist äußerst missverständlich. Die Aussage der familiären

Häufigkeit kann mit Sicherheit wahr sein, nur ist sie per se nicht automatisch genetisch bedingt.

Vielmehr spielen die psychosoziale Reifung im familiären Rahmen zum Thema Sexualität eine Rolle.


„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“


Sexualität ist etwas, dass man im Laufe des Lebens erlernen muss, wie Sprechen,  Laufen und

Rechnen. Es liegt also in IHRER bewussten Hand und nicht grundlegend in der Hand der Gene.  

Sexualtherapie sollte nicht als das funktionelle Erlernen von sexuellen Mechanismen verstanden werden,

sondern um die individuelle Behandlung des Patienten und seiner ursächlichen Probleme im Rahmen

von Gesprächen.


Meistens liegen bei den Patienten im fachlichen Verständnis der Weltgesundheitsorganisation

sogenannte „sexuelle Funktionsstörungen“ vor. Das können im Einzelnen

 

- Schmerzen beim Sex

- Mangel an Lust

- Vorzeitiger Samenerguss

- Vaginismus (Krampfhafte Verspannung des Beckenbodens)

- Orgasmusstörungen  u.a. sein.

 

Da Körper und Psyche jedoch untrennbar miteinander verbunden sind, zeigt sich hier bereits schon, wie

wichtig eine sexuelle Gesundheit nicht nur für eine Partnerschaft sind, sondern in erster Linie für einen

jeden Einzelnen Menschen selbst.   


Was kanne eine Sexualtherapie umfassen?


  • Was ist normal?
  • Wie oft ist normal?
  • Geschichte und Entwicklung der Sexualität (kulturell und persönlich)
  • Sexuelle Dysfunktionen
  • Sexualität von älteren und behinderten Menschen
  • Pornographie und Medien
  • Sexuellspezifische Unterschiede zwischen Mann und Frau
  • Leben als Single
  • Sexualität und Partnerschaft nach der Geburt eines Kindes
  • Scheidung, Eifersucht und Untreue
  • Fantasie und eigene Sexualität


Sie können sich


darauf verlassen, dass wir uns gegenseitig offen und ohne Hemmschwellen begegnen.

Eine entspannte Atomsphäre hilft sich zu öffnen und über sexuelle Dinge zu sprechen.

Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass der Patient/Klient auf der Couch liegt und der Therapeut ihn mit

strenger Miene analysiert. Das ist natürlich nicht der Fall.


Sie werden sehen, dass Humor und Freude hier einen großen Raum finden und jede neue Erfahrung

zwischen Patienten und Therapeuten  auch inspirierend für beide sind. 


Dazu soll auch die Tatsache beitragen, dass es in unseren Gesprächen keine "Gelehrter und Schüler"

Konstellation gibt. Sehen Sie mich einfach als guten Gesprächspartner an

(nur eben mit  fachlich, therapeutischen Hintergrund.)